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Silber und Bronze für Fred Böckl bei den Tennis – Halleneuropameisterschaften

Weiden – Seefeld. Vom 18.01. - 26.01.13 fanden in Seefeld (Österreich) die Tennis – Europameisterschaften der AK 60 statt. Im riesigen 128er Feld hatte wie immer alles was Rang und Namen hat, gemeldet. Auf Grund seiner hervorragenden Weltranglistenposition war Fred Böckl zwar an Nummer 1 gesetzt, hatte aber mit dem Titelverteidiger Lubomir Petrov, dem österreichischen Spitzenspieler Harald Hellmonseder und Alex Haupt-Buchenrode (Nr. 6 u.9 der Weltrangliste) sowie mit den neu dazu gekommenen Weltklassespielern Radovan Cizek (CZE), Sepp Baumgartner, Peter Heller (Nr.1 der Schweiz) und Ulf Enander (SWE), starke Konkurrenz, die allesamt in der Lage waren, um den Titel mitzuspielen. Für Böckl begann das Turnier optimal. Nach einem Freilos in der 1. Runde besiegte der ehemalige TC Grün-Rot Spieler den Niederländer Walter Spiele mit 6:3 und 6:1. Bereits in der 3. Runde traf er auf den nicht gesetzten schwedischen Spitzenspieler Ulf Enander, den er nach umkämpften 1.Satz (6:3) mit 6:0 im 2. Satz deklassierte. Im Achtelfinale war der gesetzte Italiener Vittorio Gamba trotz seiner hervorragenden Defensivqualitäten dem nahezu fehlerlos agierenden Weidener hoffnungslos unterlegen und musste die Überlegenheit seines Gegners bei der klaren 1:6 und 1:6 Niederlage anerkennen. Das mit Spannung erwartete Viertelfinale zwischen der deutschen Nummer 1 und der Schweizer Nummer 1, dem „Neusechziger“ Peter Heller, erfüllte alle Erwartungen. Nach zwei hochklassigen Sätzen zog Fred Böckl mit 6:2 und 6:4 verdient ins Halbfinale ein. Hier zeigte der Weltranglistenvierte zum ersten Mal, dass er auch einen schwachen Tag haben konnte. Auf Grund ungewohnt leichter Fehler und gleichzeitig starker Leistung seines Gegners Sepp Baumgartner musste der Weidener dieses Mal im Halbfinale die Segel streichen und mit der Bronzemedaille zufrieden sein. Direkt im Anschluss aber zeigte Fred Böckl mit seinem neuen Doppelpartner Sepp Baumgartner im Halbfinale der Doppelkonkurrenz gegen die an Position 1 gesetzten amtierenden Europameister Lubomir Petrov/Peter Pokorny wieder seine ganze Klasse. In einem mitreißenden Match siegte das neu formierte deutsche Doppel mit 6:3/3:6/10:6. Das Finale gegen das seit Jahrzehnten eingespielte österreichische Duo Hellmonseder/Haupt-Buchenrode, das absolute Spitzendoppel in der Weltrangliste, begann für Böckl/Baumgartner furios. Mit hervorragenden Aufschlägen, Volleys u. Returns ließen sie dem Gegner beim 6:2 Satzgewinn zur Überraschung der zahlreichen Zuschauer keine Chance. Danach stellten sich die Österreicher besser auf das aggressive Spiel der Deutschen ein, zeigten nun ihrerseits mit spektakulären Schlägen, warum sie in der Welt an Nummer 1 geführt werden und gewannen den 2.Satz mit 6:3. Im abschließenden Champions-Tiebreak führten Böckl/Baumgartner bereits mit 4:0 und sahen schon wie die sicheren Sieger aus. Doch Hellmonseder/Haupt-Buchenrode gelangen nun schier unglaubliche Bälle  und entrissen, mit einem etwas glücklichen 10:8 Sieg, Fred Böckl und seinem Partner, die an diesem Tag mögliche Goldmedaille.